Wir verwenden Cookies, um den Datenverkehr zu analysieren und den Shop zu verbessern. Sie können alle akzeptieren, Kategorien auswählen oder die optionalen ablehnen.
Skandinavische Stühle gehören zu den wenigen Entwürfen, die Jahrzehnte von Einrichtungstrends überdauert haben und immer noch frisch wirken. Schlanke Holzbeine, eine schlichte Form, eine helle Beize und nichts weiter. Unsere Stühle werden in Polen aus Massivholz gefertigt, und Sie wählen Beize und Stoff passend zu Ihrem Interieur.
Schlichtheit bedeutet hier nicht Formlosigkeit. Ein Stuhl im skandinavischen Stil hat eine reduzierte Form ohne Verzierungen, aber jedes Teil hat einen Zweck. Die Beine sind schlank, damit der Stuhl den Raum nicht erdrückt. Die Lehne ist gebogen, weil die Ergonomie es verlangt. Der Sitz bleibt flach und breit, und die Proportionen sollen leicht wirken, selbst wenn sechs Stühle um den Tisch stehen.
Die zweite Säule des Stils sind natürliche Materialien: Holz, Wolle, Leinen, Baumwolle, geflochtene Fasern. Die dritte ist Praktikabilität im wörtlichen Sinn: Möbel sollen bequem sein, sich leicht bewegen lassen und dem Alltag standhalten. Skandinavische Möbel entstanden in Ländern, in denen man sehr lange Winter drinnen verbringt, und das sieht man an jedem Detail. Ein Stuhl muss hier zuerst praktisch und dann schön sein, und diese Reihenfolge ist absolut grundlegend.
Skandinavische Schlichtheit funktioniert nur mit gutem Material, denn es gibt keine Verzierung, hinter der man etwas verstecken könnte. Wir fertigen unsere Holzstühle aus massiver Buche, Esche und Eiche. Ein Holzstuhl in heller Beize trifft den nordischen Charakter am besten, weil die Maserung sichtbar bleibt und das ganze Möbel trotz seiner Zurückhaltung warm wirkt.
Holzbeine mit schlichtem, leicht verjüngtem Profil sind das Kennzeichen dieser Stühle. Der skandinavische Stil verzeiht kein schlechtes Material, weil alles sichtbar ist. Eine Beize in Holz natur bewährt sich in kleinen Räumen, dunklere Töne sehen in größeren Räumen besser aus, die einen Blickfang brauchen.
Eine gebogene Lehne ist keine Dekoration, sondern eine Lösung, die den Rücken in einer natürlichen Haltung stützt. Bei diesen Stühlen hängt der Sitzkomfort vor allem von der Form der Lehne ab, nicht von der Dicke des Polsters. Deshalb wirken viele von ihnen hart und sind doch bequemer als weiche Stühle mit tiefer Polsterung. Ein Polsterstuhl ist natürlich weicher, aber Weichheit ist keine Bedingung für Komfort. Die Wahl zwischen Holz und Stoff ist eher eine Frage der Vorliebe und der Zeit, die Sie am Tisch verbringen.
Prüfen Sie auch die Höhe des Stuhls im Verhältnis zum Tisch. Skandinavische Proportionen gehen davon aus, dass die Ellbogen bequem auf der Tischplatte ruhen und die Füße flach auf dem Boden stehen. Ein kleines Detail, das den Komfort stärker beeinflusst als die Form des Gestells.
Die klassischen Modelle hatten einen Holzsitz, heute wählen die meisten eine weiche Ausführung. Ein gepolsterter skandinavischer Stuhl behält sein leichtes Gestell und die schlanken Beine und gewinnt Komfort für längeres Sitzen. Helle, matte Stoffe kommen dem Original am nächsten, Samtstühle tendieren zum Dekorativen.
Samt in einem gedeckten Farbton kann ein minimalistisches Interieur wärmer machen und ihm Tiefe geben. Ein skandinavischer Samtstuhl bewährt sich besonders im Wohnzimmer, wo Möbel auch Teil der Dekoration sind. In einem täglich genutzten Esszimmer ist ein dichtes Gewebe oder ein pflegeleichter Stoff oft praktischer. Polsterstühle brauchen etwas mehr Pflege, belohnen dafür aber mit Komfort bei längeren Mahlzeiten.
Weiß ist die häufigste Wahl, weil es zur hellen Palette des Stils passt und einen Raum größer wirken lässt. Ein weißer skandinavischer Stuhl an einem Holztisch schafft einen Kontrast, der zum Markenzeichen nordischer Interieurs geworden ist. Beige, Grau und Sandtöne wirken ähnlich, nur sanfter. Eleganz entsteht hier durch eine gut abgestimmte Palette, nicht durch die Zahl der Farben im Raum.
Schwarz ist das andere Ende der Skala. Es ist ein starker, grafischer Akzent, der Ordnung in einen hellen Raum bringt und zeitlos bleibt. Stühle in einem Farbton bilden einen ruhigeren Hintergrund als ein über die Jahre zusammengetragenes Set. Skandinavische Stühle in verschiedenen Farben an einem Tisch sind eine Lösung, die Designer lieben, aber sie muss konsequent sein: eine Form, mehrere Töne aus derselben Familie.
Billige skandinavische Stühle haben meist einen Kunststoffsitz und Beine aus Holz oder nur in Holzoptik. Kunststoffstühle sind leicht und pflegeleicht, beginnen aber nach ein paar Jahren zu knarren, und Kratzer im Kunststoff bleiben für immer. Massivholz altert anders, denn der Stuhl lässt sich auffrischen, nachziehen und neu beziehen.
Ein Stuhl aus Massivholz bleibt viel länger im Haus. Wenn Ihre Stühle jahrelang halten sollen, macht sich hochwertiges Material bezahlt. Langlebigkeit ist auch Teil der Philosophie dieser Bewegung: Skandinavisches Design war von Anfang an für Möbel gedacht, die Generationen nutzen, und nicht für Möbel, die man jede Saison austauscht.
Esszimmerstühle sind hier die naheliegendste Wahl, denn die schlichte Form des Stuhls konkurriert nicht mit dem Tisch und lässt ihm den Vortritt. In Küche und Esszimmer bewähren sich leichte Modelle, die sich mit einer Hand unter den Tisch schieben lassen. Skandinavische Stühle für das Wohnzimmer spielen eine andere Rolle, für sie wählt man häufiger gepolsterte oder Samtausführungen. In der Küche wird ein Stuhl stärker beansprucht als im Wohnzimmer, daher ist dort die Stoffwahl wichtiger.
Wenn Sie einen offenen Raum einrichten, verbindet dasselbe Modell in einer Beize Wohn- und Essbereich ganz natürlich. Das ist eine der Stärken dieses Stils: Diese Stühle beißen sich selten mit dem übrigen Raum.
Für einen typischen Tisch in einer Wohnung kauft man meist ein Set aus vier Stühlen, mit der Möglichkeit, für größere Anlässe zwei weitere hinzuzufügen. Messen Sie vor der Entscheidung den Abstand zwischen den Tischbeinen, denn er begrenzt die Zahl der Plätze. Stühle sollten vollständig unter die Tischplatte passen, sonst wird der Durchgang um den Tisch eng. Für eine kleine Küche wählen Sie Modelle ohne Armlehnen, die am Tisch weniger Platz brauchen.
Vier identische Stühle wirken meist ruhiger als zwei Paare. Die Kombination mit einem Holztisch ist ein Klassiker, aber diese Stühle sehen an einer Tischplatte aus Stein oder Schichtstoff ebenso gut aus. Halten Sie nur eine gemeinsame Farbtemperatur bei, damit der Raum nicht in zwei getrennte Interieurs zerfällt.
Eine geschlossene, leicht gebogene Lehne ist die klassischste. Stühle mit offener Lehne und einem Ausschnitt im unteren Teil wirken noch leichter und bewähren sich in kleinen Esszimmern. Eine Schalenform, bei der die Lehne Sie seitlich umschließt, wirkt gemütlicher und verleiht dem Ganzen ganz natürlich eine wärmere Note.
Die Wahl der Variante hängt vor allem davon ab, wie viel Platz der Stuhl um sich herum hat. Alle drei gehören zum Kanon, denn Minimalismus ist hier eine Frage der Proportion, nicht einer einzigen erlaubten Form. Moderne Stühle mit geraden Beinen und geschlossener Lehne wirken in dieser Reihe am ruhigsten, der Effekt ist stilvoll, wenn auch sehr zurückhaltend.
Vor allem in den Proportionen. Schlanke Beine, eine schlichte Form, eine gebogene Lehne und keine Verzierungen sind die Kennzeichen dieser Stühle.
Nein. Helle Beizen kommen dem Original am nächsten, aber Schwarz und dunklere Töne passen ebenso gut zum Minimalismus.
Massive Buche, Esche und Eiche. Die Holzart hängt vom Modell ab.
Ja, solange der Farbton gedeckt ist. Samt verleiht Tiefe, sollte aber die Schlichtheit des Stuhls nicht überlagern.
Ja, solange die Lehne gut geformt ist. Sie trägt mehr zum Komfort bei als ein weicher Sitz.
Ja, die Beize wird für jeden Stuhl separat festgelegt.